
Hey, ich bin Antonia (auch genannt Tosia) und ich bin 10 Jahre alt. In Deutschland gehe ich in die Montessori Grundschule in Hangelsberg und meine Klasse heißt Blau-Orange Kangaroos.
Meine Familie reist gerne, und ich bin schon als Baby viel mitgereist. Auf allen unseren bisherigen Reisen waren wir zu viert (mein Bruder Leo, Mama, Papa, und Ich) unterwegs. JETZT SIND WIR WIEDER LOS… und dieses Mal ohne Leo. Er macht nämlich ein Schüler – Austauschjahr.
Ich schreibe diesen Blog, weil ich mit euch meine Erlebnisse auf der Reise teilen möchte! Wir sind seit 6 Wochen unterwegs, und sind schon über mehrere Länder gefahren: Tschechien, Slowakei, Ungarn, Serbien, Bulgarien, Georgien, und Armenien. In Tschechien habe ich lecker gebratenen Käse mit Pommes und Tartarsoße, und in Ungarn noch unglaublich leckere Palacinki gegessen.



In Ungarn bin ich endlich die LÄNGSTE RUTSCHE EUROPAS gerutscht (bei den anderen Reisen war ich immer zu klein) und habe ein Mammut gesehen… um es spannend zu machen, werden im Blog ein paar Quiz Fragen kommen, die ihr gerne beantworten könnt!
Frage 1:
Wo steht das Mammut und die längste Rutsche Europas?

Beim Fahren haben wir oft 36°C Luft Temperatur (und es wird noch heißer, stell den Beat nie wieder leiser… Bibi & Tina).
Weil es so heiß ist, gehe ich mit Mama ins Schwarze Meer baden.
Frage 2:
Warum hat man das Schwarze Meer so genannt?


Eine von den schönsten Erlebnissen auf der Reise bis jetzt für mich war die Überfahrt mit einer Fähre von Burgas (Bulgarien) nach Batumi (Georgien). Auf der Fähre waren wir 3 Tage und 3 Nächte und haben andere Reisende kennengelernt. Da wurden auch Kühe in ein paar Lastwagen transportiert, die haben mir sehr leidgetan. Wir haben auch Meeres Tiere gesehen: im Hafen haben wir eine ganze Herde von Quallen gesehen, auf dem Meer waren auch sehr viele Delfine, die uns begleitet haben. Wir hatten auch einen Schiffsnotfall… einer von zwei Motoren ist kaputt gegangen, deshalb sind wir später angekommen. Ich habe Georgien sehr vermisst, ich war da früher nämlich schon zweimal. Wir gehen auch gleich zu unserem lieblings Shoti – Brot – Opi.




In Georgien haben wir eine Wanderung zu dem Okatse Canyon (nichts für schwache Nerven und Höheangst) gemacht, und sind auf einer Höhe von 300 m auf dem Gitterweg gelaufen. Zu allem Unglück und der Hitze… HAT MICH EINE KUH GEJAGT!!! Nach der Wanderung gehen wir noch zu einem Bäcker Shoti holen.

In Kutaisi bin ich mit einer Seihelbahn zu einem Riesenrad gefahren.
Am Abend haben wir noch was entdeckt: ein Innovationszentrum mit vielen spannenden Experimenten.


Zum Abschluss des Tages, haben wir Arme Ritter gegessen.
Frage 3:
Was sind Arme Ritter?
In der Observatorium Stadt Abastumani habe ich ein Riesenteleskop bewegt, und in einem heißen Thermalbecken meine Beine von einer Wanderung entspannt.
Der erste September war mein erster Schultag. Da war Mathe dran und danach gingen wir in die Höhlenstadt Vardzia. Darüber schreibe ich auch ein Bericht für Gewi. Die Umgebung von Vardzia ist sehr spannend, weil es sehr viele Höhlenkirchen gibt, wo man mit einer Leiter hoch klettern muss.
Wegen des unstabilen Wetters in Georgien, fahren wir über die Grenze nach Armenien.In der Stadt Dilijan machen wir einen Spaziergang und dabei hören wir rockige und klassische Musik. Zu unserem Erstaunen, entdecken wir ein open air Synfoniekonzert! SEHR COOL!






Danach haben wir erst mal eine heftige (ich ganz besonders) Magen – Darm Grippe! Meine Schmerzen waren so dolle, dass ich ins Krankenhaus musste. Mir wurde Blut abgenommen (3x gepikst, SUPER ANGENEHM) und Beruhigungsmittel gegeben. Wegen der Kinderklinik fahren wir nach Yerevan, zum Glück muss ich aber nicht hin. Nach ein paar Tagen geht es mir langsam besser und, da Yerevan extrem voll und laut ist, fahren wir zum Sevansee – da esse ich extrem LEKEREN Fisch.
Wir sind in der Nähe von der Azerbejdjanischen Grenze, sehen viel Militär, und auf einer Wanderung sehen wir sogar ein Panzerfahrzeug.




In Süden Armeniens machen wir viele Wanderungen, z.B zum Steinbogen aus Basalt, zu Wasserfällen, zu heißen Quellen, zu Klöstern, und auf Gipfel um die 3000 m Höhe. In Tatev haben wir viele Camper kennengelernt, und in Kapan habe ich endlich wieder einen Hamburger mit Pommes gegessen. ICH WAR SUPER GLÜCKLÜKLICH!
Frage 4:
Was ist Basalt, und wie entsteht es?









Der weiteste Punkt unserer Reise war im OSTEN an der iranischen Grenze. Auf der Serpentinenstrecke waren viele verrückte LKW-Fahrer. Auch einen runter gestützten Tanklaster haben wir gesehen. Nach all den Abenteuern gönnen wir uns eine Pause und fahren auf einen TOLLEN Campingplatz in der Nähe von Yerevan. Hier lerne ich viele neue Camper kennen, und spiele mit dem SÜßEN Hunde – Baby Gaya und schreibe diesen Blog.
Viel Spaß beim Lesen und Fragen beantworten,
bis zum nächsten Mal!
Eure Tosia










